Die HSK-Schnittstelle hat sich im Bereich der rotierenden Werkzeuge (Einsatz zum Fräsen, Reiben, Bohren etc.) breit und weltweit durchgesetzt und gilt als die Schnittstelle mit der höchsten Präzision.
Im Bereich der stehenden Werkzeuge (=Drehwerkzeuge) konnte der HSK bislang nur bedingt eingesetzt werden. Eine genaue Schneidenhöhe bei abgewinkelten Werkzeugen und auch bei Werkzeugen mit großen F-Maßen war auf Grund des großen Mitnehmerspiels in HSK-A und HSK-C nur erschwert zu erreichen. In diesem Bereich sind Systeme wie zum Beispiel die VDI-Schnittstelle verbreitet.
Es gibt aber eine sehr starke Tendenz dazu, dass stehende und rotierende Werkzeuge auf derselben Maschine eingesetzt werden sollen, um dadurch Investitionskosten zu sparen (Beispielsweise sog. Dreh-Fräs-Zentren). Natürlich liegt es nahe, sowohl die rotierenden Werkzeuge in der Spindel, als auch die stehenden Werkzeuge auf dem Revolver oder auf stationären Einheiten mit der gleichen Werkzeugschnittstelle zu versehen.
Wie gesagt, bis dato musste hierfür der HSK ausgeschlossen werden. Zunächst in Japan und seit Mitte des Jahres 2008 auch aktiv in Deutschland wird das „HSK-T Projekt“ vorangetrieben (T = Turning, drehen).


