Tiefe Bohrungen ohne Schwingungen mit Wendeschneidplatten bearbeiten
Tiefe Bohrungen ohne Schwingungen mit Wendeschneidplatten bearbeiten
Auf einen Blick
  • Bei großen Bohrungstiefen und labilen Bedingungen
  • Bogenschliff stützt das Werkzeug in der Bohrung ab und verhindert dadurch das Auftreten von Schwingungen
  • Ab einem Durchmesser von 30 mm
Vorteile
  • Hohe Oberflächenqualität
  • Hohe Prozesssicherheit
  • Erhöhte Standzeit der Wendeschneidplatten
  • Geringere Kosten durch gepresste Grundgeometrie

Bei Aufbohrbearbeitungen mit großen Tiefen oder labilen Bearbeitungsbedingungen treten häufig Schwingungen auf. Diese Schwingungen verschlechtern die Bohrungsqualität und haben einen negativen Einfluss auf die Standzeit des Werkzeugs.

MAPAL Wendeschneidplatten mit Bogenschliff haben sich bewährt, um diese Schwingungen erfolgreich zu eliminieren. Speziell bei der Bearbeitung von Gussmaterialien werden sehr gute Ergebnisse erzielt. Die technischen Eigenschaften eines Bogenschliffs kombiniert MAPAL nun mit den wirtschaftlichen Vorteilen gepresster Schneidplatten. Das Ergebnis ist eine höchst wirtschaftliche Lösung für Aufbohrbearbeitungen mit auswechselbaren Schneiden.

Wendeschneidplatten mit Bogenschliff kommen beispielsweise bei Zylinderbohrungen, bei der Zerspanung von Kurbelwellenlagergassen, Hydraulikgehäusen oder auch Getrieben von Windkraftanlagen zum Einsatz. Der Bogenschliff legt sich im Bearbeitungsprozess an die Bohrungswand an und stützt das Werkzeug ab. Diese Stützfläche minimiert auftretende Schwingungen. Vergleichbar ist der Bogenschliff mit der Rundschlifffase eines Reibwerkzeugs.

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