Feinbearbeitung von Stahlwerkstoffen wie C70

Den Span im Griff mit MAPAL HPR-Hochleistungsreibahlen

Pleuelbearbeitung mit HPR
Bearbeitungsaufgabe

In der Massenfertigung sind Maschinenstillstandszeiten in automatisierten Prozessen für die Verantwortlichen ein Alptraum. Ein Grund dafür kann sein, dass die anfallenden Späne nicht schnell und sicher abtransportiert werden. Dies ist jedoch wichtig, damit die Beladung der Teile durch Roboter ohne Unterbrechung sicher gewährleistet wird. Im konkreten Fall handelt es sich um eine Pleuelfertigung. Die Pleuel aus C70 Stahl werden in 20 Schichten pro Woche auf hochautomatisierten Anlagen bearbeitet. Dabei blockieren lange Späne regelmäßig die automatische Beladung durch Roboter und behindern das korrekte Spannen der Teile in Mehrfachaufnahmen. Die Aufgabe bestand folglich darin, den bestehenden Prozess der Bearbeitung des „kleinen Auges“ mit Ø 33N7 bezüglich der Spanbildung zu optimieren, um damit einen stabilen Prozess sicherzustellen.

Herausforderung

Bei der Feinbearbeitung von Stahlwerkstoffen wie C70 besteht die Herausforderung darin, die sehr dünnen und dadurch flexiblen Späne prozesssicher in kleine, gut abzutransportierende Späne zu brechen. Das trägt entscheidend zu einem kontinuierlichen Prozessablauf bei. Gleichzeitig dürfen dabei keine Einbußen bei der Produktivität und Ausbringung entstehen. Die hohen Schnittgeschwindigkeiten und Vorschübe sowie letztendlich auch hohe Standzeiten von modernen Hochleistungswerkzeugen müssen genauso erreicht werden.

Unsere Lösung

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben die MAPAL Spezialisten eine modifizierte Ausführung einer HPR-Reibahle entwickelt. Durch die spezifische Ausführung der Schneidengeometrie wird der Span prozesssicher gebrochen. Dies wird durch einen Sonderanschnitt mit Spanbrecher erreicht. Die hohen Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten von vc = 140 m/min und  vf = 1500 mm/min werden beibehalten und es werden kurze, leicht abzutransportierende Späne erzeugt. Durch eine zusätzliche Optimierung des Schneidstoffes konnte die Werkzeugstandzeit auf 10.000 Teile gesteigert werden.

MAPAL Effekt

Durch diese Prozessoptimierung mit einem MAPAL HPR-Werkzeug konnte die durch lange Späne verursachte Maschinenstillstandszeit eliminiert werden. Dadurch und durch die hohe Standzeit wurde die Produktivität erheblich gesteigert. Der Prozess läuft sicher und stabil - der Alptraum der Stillstandszeiten ist vorbei!

  • Stabiler und sicherer Prozess
  • Um 30% weniger Maschinenstillstand
  • Um 40% mehr Standzeit
  • Dadurch niedrigere Bearbeitungskosten
  • Alle gestellten Kundenanforderungen prozesssicher erreicht
Kontakt

Michael Neumann

Tel.: +49 7361 / 585 - 1273

E-Mail: michael.neumann(at)
de.mapal.com

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