Große Bohrungen mit großem Zerspanvolumen

Bearbeitung großer Bohrungen mit großem Zerspanvolumen

Bearbeitungsaufgabe

In einem großen Gehäuse aus Grauguss sollen fünf Bohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern von 200 bis 600 mm bearbeitet werden. Die vorgegossenen Bohrungen haben ein radiales Aufmaß von 15 bis 20 mm und sind 120 mm tief. Für diese Bearbeitung wurden bislang zweischneidige Spindelwerkzeuge eingesetzt.

Herausforderung

Aufgrund des hohen Aufmaßes sind zwei bis drei Vorspindeloperationen notwendig. Um verschiedene Durchmesser bearbeiten zu können, werden entweder unterschiedliche Werkzeuge benötigt oder müssen diese aufwändig umgebaut werden. Diese Werkzeuge sind durch ihr Gewicht und durch den meist modularen Aufbau schwierig im Handling. Durch eine neue Bearbeitungslösung sollte der Handlingsaufwand entfallen und die lange Bearbeitungszeit reduziert werden.

Helixfräser für flexiblen Einsatz und kurze Bearbeitungszeit
Unsere Lösung

Die MAPAL Lösung ist ein Helixfräser, der mit vierschneidigen Tangential-Wendeschneidplatten bestückt ist. Durch die Anordnung der Schneiden und den positiven, weichen Schnitt der MAPAL Tangentialtechnologie ist die Vorbearbeitung dieser Bohrungen in einem Schnitt möglich. Eine optimierte Schnittaufteilung sorgt dafür, dass der Verschleiß gezielt auf die verschiedenen Schneiden aufgeteilt und somit minimiert wird. Der für dieses Bauteil ausgewählte Helixfräser hat einen Durchmesser von 140 mm und ist in der Lage, alle fünf Bohrungen nacheinander zu bearbeiten. Die Anzahl der benötigten Vorbearbeitungswerkzeuge reduziert sich somit von zehn auf nur ein Werkzeug.

MAPAL Effekt

Der Einsatz des vielfältig einsetzbaren Helixfräsers reduziert die Investition in Werkzeuge erheblich. Den besonderen Einspareffekt bringt jedoch die neue Bearbeitungszeit. Während bei der alten Fertigungsmethode insgesamt 2,5 Stunden für die Bearbeitung der fünf Durchmesser notwendig waren, geschieht dies nun in nur einer Stunde. Entsprechend erhöht sich die Produktivität beziehungsweise die Kapazität der Maschine. Da zusätzlich die Leistungsaufnahme beim Helixfräsen geringer ist als beim bisherigen Verfahren, wird die Spindel geschont und somit weniger Energie verbraucht.

  • Geringere Investitionskosten durch Einsparung von neun Werkzeugen
  • Reduzierung der Bearbeitungszeit von 2,5 Stunden auf 1 Stunde
  • Erhöhung der Produktivität und Kapazität
  • Geringerer Energieverbrauch
Kontakt

Roland Ziegler

Tel.: +49 7361 / 585 - 3424

E-Mail: roland.ziegler(at)
de.mapal.com

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